Aktuelles, Sportpolitik, WM

Zehnkampf-Team distanziert sich von Minah

11. August 2009 | Jörgen

Zehnkämpfer beim Stabhochsprung © wikipedia/ Peter Voeth

Zehnkämpfer Jacob Minah stößt nach seiner Androhung, gegen den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) zu klagen, im eigenen Zehnkampf-Team auf Kritik.

Ein Zusammenschluss von Athleten, Trainern und Betreuern teilten in Karlstadt mit, dass seine Kritik „nicht mit dem Fair-Play-Verständnis und dem Teamgedanken des Zehnkampf-Teams übereinstimmen.”

Der Paderborner Minah hatte im Vorfeld DLV-Sportdirektor Jürgen Mallow öffentlich wegen seiner Nicht-Nominierung für die WM scharf kritisiert.

Der Zehnkämpfer hatte bei optimalen Bedingungen in Götzis die Chance für die WM-Qualifikation gehabt. „Einen Anspruch auf eine WM-Teilnahme, die er jetzt massiv einfordert, ist daraus nicht abzuleiten und eher verwunderlich”, hieß es in der Erklärung des Zehnkampf-Teams weiter.

Minah hatte mit 7991 Punkten die WM-Norm (8000) knapp verfehlt. Danach kritisierte er die WM-Nominierung von Moritz Cleve, der seine Bestleistung von 8004 Punkten bei einem Wettkampf in den USA erzielt hatte, wobei der Stabhochsprung in der Halle ausgetragen wurde.

Noch mehr zur Leichtathletik-WM: Leichtathletik-WM Special von Sportal

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