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Stabhochspringerin Battke glaubt an keine Doping-Lösung
12. August 2009 | Jörgen
Anna Battke © wikipedia/Shihchung
Stabhochspringerin Anna Battke sieht keine Lösung des Doping-Problems in der Zukunft. In einem Interview mit “t-online” sagte die 24-Jährige: “Zumindest nicht in dieser Welt”, Für die Mainzerin bestünde nur eine Chance, wenn der Sport zum eigentlichen Ursprung des sportlichen Gedankens zurückkehre.
“Als es um Ehre und den fairen Kampf ging, wo jeder nur ein von der Mutter gestricktes Baumwollhemdchen trug und es noch keine Arbeitsplätze für Sportartikelhersteller, Manager und Sportler selber gab”, erklärte Battke weiter.
Die Drittplatzierte bei den diesjährigen Hallen-Europameisterschaften in Turin denkt, in der Leichtathletik werde die Doping-Mentalität unterschätzt. “Vielleicht dopen mehr Leichtathleten, als man meint”, so die Stabhochspringerin weiter. Bei der EM trug sie auf ihrem Bauch die Aufschrift „Stop Doping”.
Zu der Tatsache, dass fast nie prominente Sportler des Dopings überführt werden sagte Battke: “Warum werden wohl immer nur die mittelmäßigen Athleten erwischt? Weil nur sie dopen, während die Spitze einzig aufgrund ihres Talents und ihres Trainings ganz oben steht?” Weiter erklärte sie: “Nein, sie haben einfach nicht das nötige Kleingeld für das edle Designer-Doping.” Zum Schluss sagte Battke noch: “Und so lange gedopt wird, ist Sport kommerziell.”
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