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Kein Zweifel des DLV am Sensationssprung Sebastian Bayers
13. März 2009 | Jörgen
Weitsprung @ wiki
Nach dem sensationellen Sprung von 8,71 Meter des jungen Athleten Sebastian Bayer zum Hallen-Europameister-Titel, äußerte der Präsident des spanischen Leichtahtletik-Verbandes, José María Odriozola, Zweifel an der richtigen Weitenmessung. Als Reaktion schloss der Deutsche Leichathletik-Verband (DLV) jegliche Fehlmessungen beim grandiosen Gold-Sprung des Bremers in Turin aus.
Der DLV-Pressesprecher Peter Schmitt sagte zu den Äußerungen des spanischen Verbands-Präsidenten: “Wir haben keinen Anlass, daran zu zweifeln. Einen offiziellen Protest gibt es nicht.“
Odriozola äußerte sich so: “Einer der Kampfrichter war ein älterer Herr, der schon vorher den ganzen Tag ständig falsch gemessen hatte.” Die Weite Bayers von 8,71 Meter ist dem Präsidenten “unglaubwürdig” vorgekommen.
Vielleicht sind diese Worte ja auch nur die verletzte Ehre des Spaniers. Hatte doch sein Landsmann Yago Lamela den alten Rekord inne, den der 22-jährige Deutsche zehn Jahre später, bei der Hallen-EM, um unglaubliche 15 Zentimeter verbessert hat. Da blieb Herrn Odriozola wahrscheinlich die Spucke weg, als er mit ansehen musste, wieder deutsche Jungspunt den zweitweitesten Sprung in der Halle, hinter Weltrekordler Carl Lewis aus den USA (8,79 Meter), hingelegt hat.


