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IOC disqualifiziert drei überführte Leichtathleten von Peking
24. November 2009 | Jörgen Heller
Rashid Ramzi wurde nachträglich disqualifiziert © flickr/Eckhard Pecher (Arcimboldo)
Drei Leichtathleten wurden vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nachträglich disqualifiziert. Bei nacholympischen Tests bei den Spielen in Peking wurde ihnen die Einnahme des verbotenen Blutdopingmittels CERA nachgewiesen.
Zu den überführten Leichtathleten gehören der 1500-Meter-Olympiasieger Rashid Ramzi (Bahrain), Dafür erhält der Kenianer Asbel Kipruto Kiprop, der in Peking hinter dem gebürtigen Marokkaner Ramzi Silber holte, die Goldmedaille. Silber erhält nun der Neuseeländer Nicholas Wilis, Bronze der Franzose Mehdi Baala. Ramzi wird nun wohl durch den Internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) für zwei Jahre gesperrt werden.
Ebenso muss die griechische Geherin Athanasia Tsoumeleka ihr Gold abgeben. Die Olympiasiegerin von Athen 2004 hatte in Peking über 20 Kilometer den neunten Platz erzielt. Und auch die kroatische 800-Meter-Läuferin Vanja Perisic zählt zu den Sündern.


