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IAAF-Kongress in Berlin
11. August 2009 | Jörgen
IAAF-Präsident Lamine Diack © wikipedia/ Eckhard Pecher
Auf der Agenda des IAAF-Kongresses in Berlin fehlt das Thema, wer in zwei Jahren Nachfolger von Leichtathletik-Weltverbandspräsident Lamine Diack wird.
Heißeste Kandidaten sind dabei eigentlich die ehemaligen Weltklasse-Athleten Sebastian Coe und Sergej Bubka, die bei dem Gipfeltreffen der Funktionäre auf Stimmenfang gehen werden. Eine weitere Anwärterin ist auch marokkanische Hürden-Olympiasiegerin von 1984, Nawal El Moutawakil.
Der seit 1999 amtierende Präsident Diack favorisiert wohl den Stabhochsprung-Weltrekordler Bubka aus der Ukraine, der vor zwei Jahren zum Senior-Vizepräsidenten der IAAF aufgestiegen ist. Der frühere britische Mittelstrecken-Weltklasseläufer Sebastian Coe hat bis 2012 viel als Cheforganisator der Olympischen Spiele in London zu tun. Der 76 Jahre alte Diack könnte seine Amtszeit aber noch um ein Jahr verlängern.
Auf dem IAAF- Kongress in Berlin soll die Einführung einer neuen Fehlstart- Regel in den Laufdisziplinen festgelegt werden. Jedes vorzeitige Vorschnellen aus dem Startblock soll sofort mit einer Disqualifikation bestraft werden. Somit sollen Zeitverzögerungen und psychologische Tricksereien unterbunden werden.
Die Delegierten aus 212 Mitgliedsländern wollen auch darüber abstimmen, ob die Cross-Weltmeisterschaften künftig statt jährlich alle zwei Jahre ausgetragen werden sollen und der pazifische Inselstaat Tuvalu als 213. Land in die IAAF-Familie aufgenommen werden soll.
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