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Hammerwerferinnen bleiben unter ihren Möglichkeiten
17. Juni 2009 | Jörgen
Betty Heidler wird in Ostrava Vierte © wikipedia/Arcimboldo
Bei einem vorgezogenen Wettbewerb des Grand-Prix-Meetings der Leichtathleten im tschechischen Ostrava schnitten die in letzter Zeit erfolgsverwöhnten deutschen Hammerwerferinnen nur durchschnittlich ab. Weltmeisterin Betty Heidler aus Frankfurt belegte mit 71,65m nur den vierten Platz. Ihre Vereinskameradin Kathrin Klaas wurde mit 66,84 Siebte.
Olympiasiegerin Oxana Miankowa aus Weißrussland kam mit 65,92 sogar nur auf Platz acht. Siegerin wurde die Olympia-Sechste Anita Wlodarczyk mit einem gewaltigen Wurf von 76,59 Metern. Mit dieser Leistung steht die Polin nun auf Rang neun der ewigen Weltbestenliste. Den Weltrekord hat die derzeit wegen Dopings gesperrte Russin Tatjana Lysenko mit 77,80 Meter inne.
Bei den Herren gewann der Olympia-Zweite Krisztian Pars. Der Ungar, der den Hammer im vergangenen Jahr 80,68 Meter weit warf, ist seit neun Wettkämpfen ungeschlagen. Olympiasieger Primoz Kozmus aus Slowenien wurde nur Fünfter.


