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Deutsche Leichtathleten mit zehn Medaillen bei Hallen-EM 2011 Paris

8. März 2011 | Jörgen

Ralf Bartels © wikipedia/Eckhard Pecher (Arcimboldo)

Die deutschen Leichtathleten haben bei der Hallen-EM in Paris mit zehn Medaillen aufgetrumpft. Mit dieser Mannschaftsleistung können die DLV-Asse zuversichtlich in Richtung der WM im August in Südkorea schauen.

„Mit zehn Medaillen und 97 Nationenpunkten hat die Nationalmannschaft hier großes Potenzial bewiesen”, meinte DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen zur dpa. „Für die WM in diesem Jahr und Olympia 2012 sind wir auf dem richtigen Weg.”

Carolin Nytra aus Mannheim holte im Hürdensprint sensationell EM-Gold in einer Weltklassezeit von 7,80 Sekunden. Ihr Freund, Weitsprung-Ass Sebastian Bayer, verteidigte seinen Hallen-EM-Titel mit einer Weite von 8,16 Metern.

Im Kugelstoßen sorgten die deutschen Athleten ebenfalls für Furore. Kapitän Ralf Bartels aus Neubrandenburg holte sich mit 21,16 Meter die ersehnte Goldmedaille. Silber ging an seinen Chemnitzer Teamkollegen David Storl (20,75). Bei den Frauen gewann Christina Schwanitz aus Thum mit einer Weite von 18,65 Metern Silber. Ihre Magdeburger Teamkollegin Josephine Terlecki (18,09) erkämpfte sich Bronze.

Stabhochspringerin Silke Spiegelburg aus Leverkusen sprang mit 4,75 Metern zu Silber. Bronze holte sich ihre Teamkollegin Kristina Gadschiew aus Zweibrücken (4,65). Bei den Männern ging EM-Bronze an Malte Mohr aus München, der in Paris 5,71 Meter übersprang.

Über die 400-Meter-Distanz überraschte Thomas Schneider. Der Potsdamer lief nach einer taktischen Meisterleistung in 46,42 Sekunden sensationell zu Silber.

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