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	<title>Leichtathletik-in.de &#187; Wissenswertes</title>
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	<description>Leichtathletik in Deutschland</description>
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		<title>Der Stabhochsprung</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 18:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leichtathletik-in.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch höher als beim klassischen Hochsprung geht es beim Stabhochsprung hinaus, dabei werden unter Profisportlern bei den Herren unfassbare Höhen von über 6 Meter, bei den Damen über 4,8 Meter erreicht. Doch es bedarf spezieller Technik, bevor man in den Genuss solcher Höhenluft kommt.
Die Geschichte des Stabhochsprungs lässt sich sehr weit zurückverfolgen. Schon die alten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch höher als beim klassischen Hochsprung geht es beim Stabhochsprung hinaus, dabei werden unter Profisportlern bei den Herren unfassbare Höhen von über 6 Meter, bei den Damen über 4,8 Meter erreicht. Doch es bedarf spezieller Technik, bevor man in den Genuss solcher Höhenluft kommt.<span id="more-111"></span></p>
<p>Die Geschichte des Stabhochsprungs lässt sich sehr weit zurückverfolgen. Schon die alten Griechen sollen Stäbe benutzt haben, um Hindernisse wie Hecken oder Gräben zu überwinden und auch andere Völker griffen nachweislich auf diese Methode zurück. Dabei schien diese Disziplin lange Zeit den Herren der Schöpfung vorbehalten. Während der Stabhochsprung für sie bereits von Beginn der neuzeitlichen Olympischen Spiele 1896 an fest dazugehörte, hatten die Frauen ihre olympische Stabhochsprung-Premiere erst bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney. </p>
<p>Der Stabhochsprung wie er heute zumeist praktiziert wird, wurde in Amerika entwickelt und viele der damals aufgestellten Regeln gelten noch heute: Ziel des Athleten ist nach wie vor, nach einem Anlauf den Stab in einen Einstichkasten zu stechen und sich dann vom Pendelschwung des gespannten Stabes über eine Latte katapultieren zu lassen, um auf der anderen Seite sicher – zunächst im Sand, später dann auf dicken Matten – zu landen. In der Luft drückt sich der Athlet mit dem Stab ab, lässt ihn los, dreht sich und überquert die Latte bäuchlings. </p>
<p>Geändert hat sich im Laufe der Jahre vor allem das Material des Stabes. War dieser anfangs noch aus schwerem Holz, kamen um die Jahrhundertwende leichte Bambusstäbe und Aluminiumstäbe in Gebrauch. Heute verwenden die Sportler Glasfiberstäbe, deren Länge und Dicke dem jeweiligen Springer angepasst sind. Die 4,5 Meter lange Latte wird seitlich auf zwei Sprungständern aufgelegt und fällt somit sehr leicht herunter. Seit 1998 ist es verboten, die schwingende Latte mit den Händen zu fixieren, genauso, wie das Nachfassen mit der Hand nach Verlassen des Bodens (Klettern).</p>
<p>Jeder Springer hat für die festgelegte Höhe drei Versuche zur Verfügung. Scheitern alle drei Versuche, egal bei welcher Sprunghöhe, wird der Springer disqualifiziert. Nach einem oder auch zwei Fehlversuchen ist es ihm aber gestattet auf weitere Versuche zu verzichten und bei der nächsten Höhe wieder mit einzusteigen. Bei einem Gleichstand zählen allerdings auch die Fehlsprünge bei der jeweiligen Höhe und der Sportler mit den wenigsten Versuchen gewinnt.</p>
<p>Die Lattenhöhe wird in Zentimetern in der Mitte der Latte an der Oberkante gemessen, da ein leichtes Durchhängen (bis zu 3 cm) erlaubt ist. Sollte der Stab eines Springers beim Versuch die Latte zu überqueren brechen, so gilt dies nicht als Fehlversuch und der Athlet erhält eine weitere Chance. Der Stabhochsprung zählt zu den technisch anspruchsvollsten Disziplinen der Leichtathletik. </p>
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		<title>Der Zehnkampf</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 20:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David May</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht umsonst wird dieser ganz besondere Wettbewerb auch als „Königsdisziplin“ der Leichtathletik bezeichnet. Der Zehnkampf verlangt den Athleten mit seinen verschiedenen Einzeldisziplinen, die in drei Wurf-, vier Lauf- und drei Sprungwettkämpfe aufgeteilt sind, alles ab und bringt selbst Profisportler an ihre Grenzen.
Vorgänger des modernen Zehnkampfes ist der Pentathlon (Fünfkampf), der bereits im alten Griechenland fest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht umsonst wird dieser ganz besondere Wettbewerb auch als „Königsdisziplin“ der Leichtathletik bezeichnet. Der Zehnkampf verlangt den Athleten mit seinen verschiedenen Einzeldisziplinen, die in drei Wurf-, vier Lauf- und drei Sprungwettkämpfe aufgeteilt sind, alles ab und bringt selbst Profisportler an ihre Grenzen.<span id="more-122"></span></p>
<p>Vorgänger des modernen Zehnkampfes ist der Pentathlon (Fünfkampf), der bereits im alten Griechenland fest zum Programm der Olympischen Spiele gehörte und auch im ausgehenden 19. Jahrhundert gab es auf nationaler und internationaler Ebene immer wieder Mehrkämpfe mir Leichtathletikdisziplinen. 1904 gab es bei den Olympischen Spielen in St. Louis einen Vielseitigkeits-Zehnkampf, der dem heutigen, modernen Zehnkampf in punkto Disziplinen und Reihenfolge schon recht nahe kam.</p>
<p>Der erste moderne Zehnkampf fand 1911 zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 1912 in Stockholm statt, wobei der Wettkampf aufgrund der unerwartet hohen Teilnehmerzahl nicht an den sonst üblichen zwei, sondern an drei Tagen ausgetragen wurde. Schon seit diesen Spielen gelten die Zehnkämpfer als „Könige der Athleten“, da in dieser Disziplin neben Kraft (auch Willenskraft), Schnelligkeit, Koordinationsvermögen und Geschick vor allem Durchhaltevermögen und Kondition gefragt ist.</p>
<p>Der Zehnkampf wird normalerweise an zwei aufeinander folgenden Tagen ausgetragen. Am ersten Tag stehen der 100 Meter-Lauf, der Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung und ein 400-Meter-Lauf auf dem Programm. An Tag zwei sich müssen die Athleten beim 110 Meter-Hürdenlauf, Diskuswerfen, Stabhochsprung, Speerwerfen und beim 1500 Meter-Lauf beweisen. Solch ein Wettkampf verlangt den Sportlern also sowohl physisch als auch psychisch einiges ab, weshalb man bei diesem Sport auch immer wieder Zeuge tragischer aber auch legendärer Augenblicke werden kann. So kommt es immer wieder vor, dass Athleten völlig erschöpft aufgeben müssen oder sich eben doch noch mit letzter Kraft bei der letzten Disziplin, dem 1500 Meter-Lauf, über die Ziellinie schleppen.</p>
<p>Bewertet werden alle einzelnen Disziplinen des Zehnkampfes nach einem eigenen Punktesystem, dass sich am Weltrekord in der jeweiligen Einzeldisziplin richtet, der mit ca. 1200 Punkten bewertet wird. Unter Zusammenrechnung aller erreichten Punkte wird dann das Gesamtergebnis der einzelnen Sportler ermittelt. Tritt ein Athlet bei einer Disziplin aus irgendeinem Grund nicht an, wird er vom gesamten Wettkampf disqualifiziert, während er bei einer Disqualifikation in einem Einzelwettkampf weiter antreten darf. Die Regeln im Hinblick auf die Einzeldisziplinen folgen dem entsprechenden Reglement.</p>
<p>Der Zehnkampf ist bis heute neben dem 110 Meter-Hürdenlauf und 50 Kilometer-Gehen eine der wenigen reinen Männerdomänen. Für Frauen gibt es ersatzweise den olympischen Siebenkampf. Das hindert die Frauen jedoch nicht daran, auch auf internationaler Ebene Zehnkämpfe auszutragen, wobei auch ihre Weltrekorde seit 2005 von der IAAF gelistet werden.</p>
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		<title>Das Speerwerfen</title>
		<link>http://www.leichtathletik-in.de/das-speerwerfen/2009/05/23/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 11:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David May</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon unsere Vorväter schleuderten den Speer auf der Jagd nach ihrem Abendessen. Wann genau der erste Wettkampf in dieser Richtung stattfand, ist allerdings nicht überliefert. Mit an Stöcken festgebundenen Steinspitzen erlegten die urzeitlichen Jäger ihre Beute. Heute geht das Kräftemessen in dieser Disziplin weiter – ohne Beute. 
Bei den alten Griechen war der Speerwurf eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon unsere Vorväter schleuderten den Speer auf der Jagd nach ihrem Abendessen. Wann genau der erste Wettkampf in dieser Richtung stattfand, ist allerdings nicht überliefert. Mit an Stöcken festgebundenen Steinspitzen erlegten die urzeitlichen Jäger ihre Beute. Heute geht das Kräftemessen in dieser Disziplin weiter – ohne Beute. <span id="more-42"></span></p>
<p>Bei den alten Griechen war der Speerwurf eine der Disziplinen des Pentathlons (antiker Fünfkampf) und im 18. Jahrhundert erfreute sich diese Sportart vor allem in Skandinavien, besonders in Finnland, großer Beliebtheit. Um 1900 etablierte sich der Speerwurf in seiner heutigen Form und wurde so 1906 bei den Männern und 1932 bei den Frauen endlich wieder olympisch. Lange Zeit dominierten Skandinavier das Bild dieser Disziplin.</p>
<p>Neben dem Hürdensprint und dem Stabhochsprung ist das Speerwerfen eine der anspruchvollsten Disziplinen in der Leichtathletik. Diese Tatsache lässt sich vor allem auf den komplizierten Bewegungsablauf der Werfer zurückführen. Unter heutigen Wettkampfbedingungen erreichen die besten männlichen Speerwerfer fast 100 Meter, die besten Frauen um die 70 Meter. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden sogar Weiten bis über 100 Meter geworfen, doch aus Rücksicht auf die Stadiengrößen und damit aus Sicherheitsgründen erließ die IAAF, der internationale Dachverband der Leichtathletik, ein neues Reglement, demzufolge der Schwerpunkt der Speere verändert werden musste, um eine Verkürzung der Flugphase zu erreichen. </p>
<p>Der Speer besteht aus drei Teilen: dem Kopf, dem Schaft und dem Kordelgriff, hinter der der Speer meist mit Daumen und Zeigefinger gehalten wird. Es gibt verschiedene zulässige Griffarten. Der Speer besteht aus Holz, Metall oder Karbon und wiegt nach internationalen Standards 800 Gramm bei den Männern und 600 Gramm bei den Frauen bei einer Länge von 2,60-2,70 Metern (bei den Frauen 2,20-2,30 Meter).</p>
<p>Abgeworfen wird der Speer nach einem kurzen Anlauf von einem vier Meter langen Abwurfbalken, der nicht betreten oder gar überschritten werden darf, wobei die Schwierigkeit in der Synchronisierung des Schwungholens und des Abwerfens liegt. Der Speer muss für einen gültigen Wurf mittig und mit der Spitze nach vorn getragen werden. Die Spitze muss zuerst den Boden im Wurffeld berühren, braucht aber nicht stecken zu bleiben. Gemessen wird dann von der Einstichstelle bis zum Abwurfbalken. Jeder Athlet hat zunächst drei Versuche, wobei im Folgenden unter den besten acht durch erneute Würfe der Sieger ermittelt wird. </p>
<p>Die Technik des Speerwurfs ist äußerst anspruchsvoll, körperliche Fitness, große Beweglichkeit und gutes Koordinationsvermögen sind Grundvoraussetzungen für Erfolge in dieser Disziplin. Aus Sicherheitsgründen und zur Vorbereitung trainieren Anfänger zunächst mit Bällen und Staffelstäben, bis sie letztendlich an den Speer gelassen werden. </p>
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		<title>Der Marathon</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 17:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David May</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Marathonlauf, der seinen Ursprung in einer Legende hat, hat sich heute zu einem publikumswirksamen Massenspektakel gemausert. Dabei erfreut sich diese Leichtathletikdisziplin nicht nur bei Profisportlern und Olympioniken sondern zunehmend auch bei Hobbyläufern großer Beliebtheit.
Die Legende besagt, dass 490 vor Christus ein Bote von der Schlacht bei Marathon in Athen eintrifft und mit den Worten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Marathonlauf, der seinen Ursprung in einer Legende hat, hat sich heute zu einem publikumswirksamen Massenspektakel gemausert. Dabei erfreut sich diese Leichtathletikdisziplin nicht nur bei Profisportlern und Olympioniken sondern zunehmend auch bei Hobbyläufern großer Beliebtheit.<span id="more-103"></span></p>
<p>Die Legende besagt, dass 490 vor Christus ein Bote von der Schlacht bei Marathon in Athen eintrifft und mit den Worten „Freut euch, wir haben gesiegt“ die Nachricht vom Sieg der Griechen über die Übermacht der Perser verbreitet, bevor er vor Erschöpfung tot zusammenbricht. Gott sei Dank sind solch dramatische Szenen bei heutigen Marathonläufen zur Seltenheit geworden.</p>
<p>Langstreckenläufe bereits waren Ende des 18. Jahrhunderts zu einem beliebten Spektakel geworden, wobei die zurückgelegten Distanzen noch stark variierten, da es keinen allgemeingültigen Konsens gab. Bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen bestritten die Langstreckenläufer im Gedenken an die antike Legende die gleiche Distanz, wie viele hundert Jahre vor ihnen der griechische Bote: die Strecke von Marathon nach Athen (etwa 40 Kilometer). Damit war der Marathonlauf von Beginn an fester Bestandteil der olympischen Disziplinen. Wie genau nun die vom internationalen Verband für Leichtathletik (IAAF) 1921 festgelegte Strecke von 42,195 km zustande kam, darüber streiten sich bis heute die Gelehrten. Wahrscheinlich wurde die bis dahin übliche Distanz von etwa 40 Kilometern anlässlich der Olympischen Spiele 1908 in London erweitert, damit der Lauf genau vor der königlichen Loge bei Schloss Windsor gestartet werden konnte.</p>
<p>In der Geschichte des Marathonlaufes spielten sich immer wieder teils dramatische Szenen ab, die dem legendären Ursprung dieser Disziplin alle Ehre machen und wahrscheinlich ihren Anteil an der Beliebtheit dieses Sportes haben. Vor allem die anfängliche Regelung, die ein Verbot der Wasseraufnahme während des Laufs vorsah, sorgte für tragische Zwischenfälle durch Dehydrierung. So wurde der  Italiener Dorando Pietri bei seinem Zieleinlauf im Rahmen der Olympiade von 1908 in London nach mehreren Stürzen von mitleidigen Zuschauern die letzten Schritte über die Zielgerade getragen. Sein Sieg wurde ihm im Nachhinein aberkannt.</p>
<p>Heute finden überall auf der Welt zahlreiche nationale und internationale Marathonläufe statt, wobei die Anzahl der Teilnehmer seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts stetig steigt. Immer mehr Menschen finden Freude an diesen Massenveranstaltungen, bei denen meist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme zählt. Vor einer Teilnahme an einem offiziellen Marathon liegt allerdings eine sorgfältig ausgearbeitete und lange Trainingsphase, denn ohne entsprechende Vorbereitung drohen schwere Gesundheitliche Probleme. Trainierte Marathonläufer verfügen über eine optimale Selbsteinschätzung und haben gelernt, ihre Kräfte für diese lange Strecke einzuteilen. </p>
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		<title>Der Weitsprung</title>
		<link>http://www.leichtathletik-in.de/der-weitsprung/2009/03/27/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 11:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David May</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wirft man heutzutage einen Blick auf internationale Weitsprungwettbewerbe, ist man immer wieder erstaunt, angesichts der unfassbaren Leistungen des – trainierten – menschlichen Körpers. Dabei sind die grundlegenden Regeln und Gesetze dieser antiken Leichtathletikdisziplin seit Urzeiten die gleichen: Je weiter, desto besser.
Schon bei den alten Griechen war der Weitsprung fester Bestandteil ihrer sportlichen Wettkämpfe, wobei es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wirft man heutzutage einen Blick auf internationale Weitsprungwettbewerbe, ist man immer wieder erstaunt, angesichts der unfassbaren Leistungen des – trainierten – menschlichen Körpers. Dabei sind die grundlegenden Regeln und Gesetze dieser antiken Leichtathletikdisziplin seit Urzeiten die gleichen: Je weiter, desto besser.<span id="more-119"></span></p>
<p>Schon bei den alten Griechen war der Weitsprung fester Bestandteil ihrer sportlichen Wettkämpfe, wobei es sich damals wahrscheinlich zumeist um so genannte Standweitsprünge gehandelt hat, bei denen die Athleten zur Erhöhung der Schwungkraft Gewichte in den Händen hielten.</p>
<p>Die Prinzipien des Weitsprungs haben sich allerdings kaum geändert: Es geht darum, möglichst exakt bei einer Markierung abzuspringen und so weit wie möglich von diesem Absprungpunkt entfernt in einer Sandgrube zu landen. Wichtig ist dabei vor allem auch die richtige Landetechnik, da der Körperabdruck, der der Absprungslinie am nächsten kommt gemessen wird, was sich bei einem Fall nach hinten negativ auswirkt. Seit 1896, also von Beginn an, gehörte der Weitsprung zum festen Programm der Olympischen Spiele, wobei diese Disziplin bei den Frauen erst 1948 in London mit eingebunden wurde.</p>
<p>Heute nehmen die Athleten beim Weitsprung einen individuell verschiedenen Anlauf von 30 bis 50 Metern, wobei aus dem Hochstart gestartet wird und die Geschwindigkeit bis zum Absprung möglichst kontinuierlich gesteigert wird, um möglichst viel Schwung zu erreichen. Abgesprungen wird von einem in den Boden eingelassen Balken aus – jeder Schritt darüber wird als Fehlversuch geahndet – in eine mindestens 10 Meter lange Sandgrube. Ob der Athlet bei seinem Weitsprung übergetreten ist, lässt sich mittels eines Einlegebretts mit Plastilin erkennen, in dem jeder Abdruck und damit jedes Übertreten erkennbar ist.</p>
<p>Jeder Springer hat zunächst drei Versuche, wobei sich die besten acht von ihnen für das Finale qualifizieren und ihr Können wiederum bei drei Sprüngen unter Beweis stellen dürfen. Nach Freigabe des Kampfrichters muss der Sprung innerhalb von 60 Sekunden erfolgen, ansonsten wird er als ungültig erklärt. Sollte es zu einem Gleichstand unter den ersten beiden Springern kommen, entscheidet ein Stechen über den Gewinner.</p>
<p>Die besten männlichen Springer erreichen heutzutage Weiten von über acht Metern, bei den besten Frauen liegt dieser Wert bei über sieben Metern. Beim klassischen Weitsprung handelt es sich um eine Einzeldisziplin, wobei er auch Teil des Siebenkampfes der Frauen und des Zehnkampfes der Männer ist. Eine Abwandlung des Weitsprungs und ebenfalls eine beliebte Disziplin in der Leichtathletik ist der Dreisprung, bei dem drei Sprünge direkt nacheinander ausgeführt werden.</p>
<p>Erfolgreicher Weitsprung setzt vor allem Schnelligkeit und Sprungkraft aber auch Beweglichkeit und vor allem sehr viel Training voraus, da jede einzelne der Phasen beim Weitsprung über Sieg oder Niederlage entscheiden kann.</p>
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		<title>Der Siebenkampf</title>
		<link>http://www.leichtathletik-in.de/der-siebenkampf/2009/03/14/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 17:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David May</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Siebenkampf der Frauen ist das Gegenstück zum Zehnkampf der Männer und ist damit die Königsdisziplin in der Leichtathletik der Frauen. An zwei aufeinander folgenden Tagen müssen die Athletinnen ihre Ausdauer, Vielseitigkeit und Willenskraft unter Beweis stellen.
„Ein halbes Leben in zwei Tagen“ – so beschreiben viele Profisportlerinnen die aufregenden Stunden des Siebenkampfs, in denen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Siebenkampf der Frauen ist das Gegenstück zum Zehnkampf der Männer und ist damit die Königsdisziplin in der Leichtathletik der Frauen. An zwei aufeinander folgenden Tagen müssen die Athletinnen ihre Ausdauer, Vielseitigkeit und Willenskraft unter Beweis stellen.<span id="more-107"></span></p>
<p>„Ein halbes Leben in zwei Tagen“ – so beschreiben viele Profisportlerinnen die aufregenden Stunden des Siebenkampfs, in denen sich nicht selten Freude, Tränen, Hoffnung, Wut und Entschlossenheit abwechseln. Sowohl körperlich wie auch geistig wird den Athletinnen in dieser Disziplin einiges abverlangt.</p>
<p>Schon in der Antike gehörten Mehrkämpfe wie der Fünfkampf, der so genannte Pentathlon, fest ins Programm der Olympischen Spiele und so war neben dem anfänglich von den Frauen noch ausgeführten Dreikampf, in der Neuzeit der Fünfkampf der Damen der Vorläufer des modernen Siebenkampfs. Schon bevor der Fünfkampf 1928 zur olympischen Disziplin erhoben wurde, kämpften die Frauen in diesem Wettbewerb an zwei Tagen um den Sieg in dieser Königsklasse. 1981 wurde der Fünfkampf dann vom Siebenkampf abgelöst, wobei vor allem die Athletinnen aus den Ostblockstaaten, allen voran aus der DDR, große Erfolge in dieser Disziplin feiern konnten.</p>
<p>In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden dann immer mehr Leichtathletikdisziplinen auch für Frauen zugelassen, was dazu führte, dass die Damen sich heute auch beim Zehnkampf beweisen dürfen. Seit 2005 werden in dieser Disziplin auch die Weltrekorde der Frauen von der IAAF, dem Dachverband der internationalen Leichtathletikvereinigung, gelistet. Auf internationaler Ebene dominiert bis jetzt allerdings weiterhin der Siebenkampf die Mehrkämpfe der Frauen.</p>
<p>Die Wertung erfolgt, wie beim Zehnkampf der Männer, durch die Summe der Einzelergebnisse, angelehnt an ein Punktesystem, dass sich an den Weltrekorden in den jeweiligen Einzeldisziplinen orientiert und 1985 letzte Änderungen erfahren hat. In den Einzelwettkämpfen gelten die Regeln der IAAF. Ein Nicht-Antreten einer Sportlerin in einer der Disziplinen hat automatisch die Disqualifikation zur Folge. Um mit den Weltbesten in im Siebenkampf mithalten zu können, sollte man heutzutage ca. 6000 Punkte erringen. </p>
<p>Am ersten Tag des Wettkampfes messen sich die Frauen beim 100-Meter-Hürden-Lauf, Hochsprung, Kugelstoßen und einem 200-Meter-Lauf. An Tag zwei stehen Weitsprung, Speerwerfen und ein 800-Meter-Lauf auf dem Programm. Dabei wird bei jedem Wetter hart um jeden Zentimeter, jede Sekunde und jeden Punkt gekämpft. Besonders die technisch anspruchsvollen Disziplinen, wie der Hürden-Lauf oder das Speerwerfen, erhöhen den psychischen Druck, der durch lange Wartezeiten zwischen den Einzeldisziplinen noch zusätzlich gesteigert wird. Neben Vielseitigkeit, Kraft, Koordinationsvermögen, Ausdauer und körperlicher Fitness ist also auch eine gewisse nervliche Konstitution von Nöten, um die zwei anstrengenden Wettkampftage zu überstehen. Schon ein Patzer in einer Disziplin kann im Ringen um Sieg oder Niederlage von entscheidender Bedeutung sein. </p>
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		<title>Der Hochsprung</title>
		<link>http://www.leichtathletik-in.de/der-hochsprung/2009/03/05/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 12:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leichtathletik-in.de</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hochsprung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz hoch hinaus geht es in dieser Disziplin, dabei sind die Regeln hier sehr einfach: Je höher desto besser. Einzige Bedingung: der Absprung darf nur mit einem Fuß erfolgen. Ansonsten sind der Technik der Athleten keine Grenzen gesetzt, was sich in den zahlreichen Sprungvariationen über die Jahre manifestierte. 
Bereits 1896 bei den Olympischen Spielen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz hoch hinaus geht es in dieser Disziplin, dabei sind die Regeln hier sehr einfach: Je höher desto besser. Einzige Bedingung: der Absprung darf nur mit einem Fuß erfolgen. Ansonsten sind der Technik der Athleten keine Grenzen gesetzt, was sich in den zahlreichen Sprungvariationen über die Jahre manifestierte. <span id="more-53"></span></p>
<p>Bereits 1896 bei den Olympischen Spielen in Athen gehörte der Hochsprung bei den Herren fest zum Programm, seit 1928 gilt das auch für die Damen. Der Ursprung dieser Disziplin liegt angeblich bei den Kelten und schon 1865 wurden in England allgemeingültige Regeln für den Hochsprung festgelegt, die sich über die Jahre eigentlich kaum verändert haben. Schon damals hatte jeder Athlet drei Versuche die jeweils festgeschriebene Höhe zu überwinden. Die Art und Weise, wie der Hochspringer die vier Meter lange Latte bewältigt, war und ist bis heute jedem selbst überlassen. Einzige Regel: es darf nur mit einem Fuß abgesprungen werden. </p>
<p>Aufgrund dieser Freiheiten in der Sprungart kam es im Laufe der Zeit zur Entwicklung vieler verschiedener Techniken: Kreuzschnepper, Schersprung, Rückenroller, Tauchroller und Parallelwälzer bezeichnen lediglich eine Auswahl der bis in die 1970er Jahre hinein üblichen Sprungtechniken. Ob in der Hocke, mit den Füßen voran oder in der Bauchlage, im Hochsprung war lange Zeit Abwechslung garantiert, so dass die Techniken immer ausgereifter wurden und somit immer größere Höhen überwunden werden konnten.</p>
<p>Eine Revolution im Hochsprungsport bot 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko City der Athlet Dick Fosbury, der nach einem bogenförmigen Anlauf seinen Körper drehte und somit die Latte zuerst mit Schultern und Rücken überwand und dann die Füße nachzog. Diese Technik, die heute unter der Bezeichnung Fosbury-Flop weit verbreitet ist und von fast allen Profisportlern angewandt wird, war damals völlig neu und damit eine Sensation und brachte ihrem „Erfinder“ eine Goldmedaille ein. Die meisten Athleten wenden heute eine Kombination aus zwei Weiterentwicklungen des ursprünglichen Flops an. Beim so genannten Speedflop springt man mit einer sehr hohen Anlaufgeschwindigkeit ab, während die Kraft beim Powerflop aus dem Absprung selbst entwickelt wird. </p>
<p>Eine besondere Schwierigkeit im Hochsprung liegt in der Aufhängung der zwei Kilogramm schweren Latte. Diese ist auf zwei seitliche Ständer aufgelegt und äußerst berührungsempfindlich. Die Höhe wird immer in ganzen Zentimetern an der Oberkante der Lattenmitte gemessen, da diese manchmal bis zu zwei Zentimeter durchhängt. Jeder Athlet hat drei Versuche, die Latte in einer bestimmten Höhe zu überqueren, wobei bei Gleichständen derjenige mit den wenigsten Versuchen gewinnt. </p>
<p>Mit der andauernden Verbesserung der Sprungtechniken werden bei den Männern mittlerweile Höhen von über 2,40 Metern und bei Frauen 2,05 Metern überwunden.</p>
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