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Betty Heidler sieht Rückkehr der Dopingsündern Tatyana Lysenko gelassen

1. April 2009 | David May

Betty Heidler mit ihrem WM-Gold in Osaka © wikipedia/Arcimboldo

Die zweijährige Dopingsperre der Hammerwerferin Tatyana Lysenko läuft am 14. Juli aus. Somit ist die russische Olympiasiegerin von Athen rechtzeitig zu den Weltmeisterschaften in Berlin (15. bis 23. August) wieder startberechtigt. Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler von der LG Eintracht Frankfurt lässt die Rückkehr der Dopingsünderin eher kalt.

In einem Interview mit der FAZ sagte Betty Heidler: „Ob sie da ist oder nicht, interessiert mich weniger.“ Für die 25-jährige Titelverteidigerin ist die Konkurrenz aus Russland eh groß genug. Lysenko, die des Dopings mit einem Aromatase-Hemmer namens 6-Alpha-Methyl-Androstendion überführt wurde, kündigte bezüglich der Welt-Titelkämpfe an: „Ich will stärker zurückkommen, als ich je war.“

Der amtierenden Hammerwurf-Weltmeisterin, die 2007 WM-Gold erzielt hatte und bei den Olympischen Spielen in Peking den Hammer nur zu Platz neun warf, hat sich für die WM-Saison viel vorgenommen: „Auf Sieg werfen, so lautet der Slogan für das ganze Jahr 2009.“

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