Aktuelles, WM

Ariane Friedrich hatte vor WM Versagensangst

14. November 2009 | Jörgen Heller

Ariane Friedrich © flickr/Torsten Mangner

Die deutsche Hochspringerin Ariane Friedrich hatte vor der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin Angst zu versagen und setzte sich selbst unter Druck.

In einem Interview mit der Fachzeitschrift Leichtathletik sagte die deutsche Hochsprung-Rekordlerin: „Direkt vor der WM war es die Hölle. Ich selbst hatte mir Druck aufgelegt, hinzu kam die Erwartungshaltung von außen.“ Die 25-Jährige fügte hinzu: „Ich hatte Angst zu versagen, auf der anderen Seite habe ich ständig an mich geglaubt. Da bin ich an meine Grenzen gestoßen.“

Die Frankfurterin holte bei den Welttitelkämpfen im August Bronze. Zwei Monate zuvor sprang Friedrich mit 2,06 Meter einen neuen nationalen Rekord, wodurch sie zur WM-Favoritin wurde. Dort wurde sie von der Kroatin Blanka Vlasic geschlagen.

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